Phiala.de
ist ein online Weinshop der Firma Phiala GbR Weinvertrieb. Wir sind ein junges und erfolgreiches Unternehmen. Schon in der kurzen Zeit ist es uns gelungen die Weine auf dem Markt zu positionieren. Die Zusammenarbeit mit dem Importeur Weinhaus Tbilissi ermöglicht uns für stets gleich bleibende Qualität zu garantieren.
Die Idee...
Schon im Kindesalter haben wir unser Interesse zum Wein entdeckt. Das erste Wein-ABC lernten wir von unserem Opa, der sich damals sehr intensiv mit der Rebsorte Saperavi beschäftigte. Erst ein Jahrzehnt später haben wir die Idee wieder aufgegriffen und versuchen diese erfolgreich fortzusetzen mit einer kleinen Veränderung, unsere Weine kommen aus der Heimat der Rebsorte Saperavi.
![]() |
Georgischer Wein - der alte Unbekannte! |
Mit einer 7000-jährigen Weinbautradition gilt Georgien als Wiege des Rebanbaus. Doch auf dem Weltmarkt spielten die exotischen Sorten aus dem kleinen Land am Schwarzen Meer lange keine Rolle, auch weil Russland stets verlässlicher Abnehmer war. Doch seit 2006 ist die russische Grenze dicht für Waren aus Georgien, Moskau hat aufgrund politischer Spannungen ein Wirtschaftsembargo verhängt.
"Zunächst einmal haben wir, was das Mikroklima angeht, hier in Georgien ideale Bedingungen für den Anbau von hochwertigen Weinen. Hinzu kommen sehr strenge Gesetze, wenn es um die Reinheit des Weines geht. Aromen, Farbstoffe, Zucker - all das ist bei der Weinherstellung in Georgien verboten, so dass die Qualität auf jeden Fall stimmt."
Auch wenn georgische Weine schon bei internationalen Messen wie der deutschen Pro-Wein ausgezeichnet wurden, sind georgische Weine in westeuropäischen Supermarktregalen noch eine Seltenheit. Das liegt nach Ansicht von Georgi Takischwili vor allem daran, dass bislang das Geld für Werbemanahmen auf dem europäischen Markt fehlte. Westliche Weinexperten kritisieren zudem, dass bei georgischen Weinen das Preis-Leistungs-Verhältnis noch nicht stimme. Das räumt auch der georgische Wirtschaftsminister Georgi Arveladze ein:
"Das Problem ist, dass vor allem die kleinen Winzer immer noch unwirtschaftlich arbeiten. Bei der Weinproduktion haben wir ja folgende Kostensituation: Pro Hektar müssen Sie vier Tonnen Trauben abrechnen, die die Produktion kostet. Führende Weinnationen produzieren heute zwischen 15 und 25 Tonnen Trauben pro Hektar, wir aber nur 6 bis 7. Da bleiben also nur zwei bis drei Tonnen, mit denen Sie Geld verdienen können. Dadurch ist der Preis für die Trauben und den Wein am Ende zu hoch."
Auer guter Qualität sind Georgiens Winzer vor allem auf die Vielfalt ihrer Weine stolz. So war die Kaukasus-Region neben kräftigen, trockenen Weinen schon immer auch für ihre lieblichen und edelsüen Gewächse berühmt. Hinzu kommen exotisch klingende Rebsorten, die in Westeuropa noch weitgehend unbekannt sind, sagt Weinfachmann Georgi Takischwili:
"Wir bauen in Georgien 24 Rebsorten an, die es eben nur hier gibt: Saperavi, Rkatsiteli oder Mtsvane zum Beispiel. Weintrinker sind ja auch Menschen, die das Neue und Exotische lieben, und genau das können wir dem europäischen Markt bieten. Und dann blicken wir eben auf eine sehr lange Tradition des Weinbaus zurück - 7000 Jahre Erfahrung. Auch das ist sicherlich ein Verkaufsargument."
Von Christoph Kersting
© 2006-2009 Sakartwelo.de