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www.georgien-onlinenews.de/
27.01.10, 21:16:26

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Wein-Entwicklungszusammenarbeit zwischen Südtirol und Georgien

Eine Entwicklungszusammenarbeit der besonderen Art ist auf der Fachmesse "Prowein" in Düsseldorf vorangetrieben worden: jene zwischen Südtirol, dem Trentino und Georgien. Die Südtiroler und Trentiner Experten konnten Georgien, dem ältesten Weinbauland der Welt, eine Charakterisierung seiner autochthonen Sorten Rkatsiteli und Saperavi übergeben.


Bereits seit dem letzten Frühjahr arbeiten das Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg, das Trentiner Forschungszentrum IASMA und die Denk- und Aktionsplattform "Innovitis" zusammen, um die autochthonen georgischen Sorten Rkaziteli und Saperavi sensorisch und weinanalytisch zu erfassen. Verglichen wurden sie dabei vor allem mit den traditionellen lokalen Sorten Chardonnay und Teroldego.

Erstes Ergebnis: Die georgischen Rebsorten sind im Anbau mit den lokalen Sorten vergleichbar, bringen also in Qualität und Quantität einen ähnlichen Ertrag. Allerdings unterscheiden sie sich im Geschmack: "Die Weißweinsorte Rkaziteli ähnelt in der Typologie den weißen Burgundersorten, hat aber mehr 'grüne' Aromen und Kräuternuancen und deutlich weniger exotische Frucht wie ein typischer Chardonnay", heißt es von den Experten. Die wichtigste georgische Rotweinsorte Saperavi wird in der Typologie in die Kategorie der alterungsfähigen Sorten Merlot, Cabernet oder Lagrein eingereiht. "Der Saperavi zeigt mehr floreale Duftnoten bei deutlich geringeren Zitrusnuancen als der Teroldego und weist auch sensorisch deutlich merkbare Gerbstoffkomponenten nach", so das Urteil.

Die eingehenden Analyse der georgischen Sorten hat Heike Platter vom Versuchszentrum Laimburg nun an Tina Kezeli, Vorsitzende der Vereinigung der führenden Kellereibetriebe Georgiens, übergeben. "Der Rebsortenvergleich wird Georgien in seinem Bestreben unterstützen, das internationale Weinparkett mit Qualitätsweinen aus heimischen, autochthonen Rebsorten wieder zu betreten", so Platter. Dazu dienen auch eine in den nächsten Monaten startende Vermarktungskampagne und der im Juni in Tiflis stattfindende Welt-Weinkongress.

(chr)
provinz.bz.it
25.03.10, 20:50:39

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Welt-Wein-Kongress in Georgien

Vom 20. – 26. Juni 2010 ist Georgien Gastgeber des 33. Internationalen Weinkongresses. Nicht nur in Tbilisi sondern auch in den weinreichen Regionen Kakheti, Khevsureti und in Adjara werden Veranstaltungen und Diskussionen organisiert, die sich mit Weinkultur, Weinherstellung und Marketing befassen.
Die georgischen Weinproduzenten haben sich nach dem Wegfall der Absatzmöglichkeiten in Russland erfolgreich auf dem Weltmarkt etablieren können und steigern den Absatz ihrer qualitativ hochwertigen Weine autochtoner Rebsorten ständig. Ende 2009 wurde bereits in 42 Länder exportiert.
Erst vor einem Jahr wurden die Weinkellereien Badagoni and TbilGvino mit der Goldmedaille bei dem renommierten Concours Mondial de Bruxelles 2009 ausgezeichnet. Teliani Valley erhielt eine Silbermedaille.
Der erste Welt-Wein-Kongress fand 1928 in Bordeaux statt.

www.oiv2010.ge
01.04.10, 09:47:15

babelfisch

Nächster georgischer Weinabend mit einer Einführung in die Geschichte und Gegenwart georgischer Weinkultur und einem kleinen georgischen Snack am Dienstag, 13. April 2010 19:00 Uhr
23 € pro Person
(Teilnehmer bitte vormerken lassen)

Georgische Weinabende für Gruppen von 6-12 Personen zu Ihrem Wunschtermin

caucasus wine & design, Bautzner Str. 67, 01099 Dresden | contact@caucasus-dresden.de
01.04.10, 14:48:16

babelfisch

Wettbewerb "Georgien - Geburtsstätte des Weins"

Am 07.Mai geht der dritte georgische nationale Weinwettbewerb "Georgien - Geburtsstätte des Weines" zu Ende. Organisiert wird die Veranstaltung von der georgischen Handelskammer und der Stiftung Geschichte des Weins.
Prämierungen finden statt in den Kategorien Weißwein trocken, Weißwein Lieblich, Rotwein trocken, etc. Die Jury, zusammengesetzt aus britischen, holländischen und schwedischen Experten, wird Gold- und Silbermedaillen sowie Sonderpreise vergeben.

trend.az
07.05.10, 13:48:38

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Mitteldeutsche Zeitung
Deutsche Weinforscher wolen von Georgien lernen
Weinherstellung wie vor 8 000 Jahren: Das könnte in Mitteldeutschland das Weinangebot um eine Geschmacksnuance erweitern und den Wissenschaftlern des Mitteldeutschen Instituts für Weinforschung der Hochschule Anhalt einen interessanten Forschungsgegenstand bescheren. Die Rede ist von der Kartuli-Methode, der historisch ältesten Methode der Weinherstellung. Sie wurde im Transkaukasus, dem heutigen Georgien erfunden. "Der Most wird dabei in große Tonamphoren, die Kvevry, gefüllt, die wiederum in den Erdboden eingelassen und mit Erde bedeckt werden", sagt Klaus Epperlein vom Mitteldeutschen Institut für Weinforschung.

Der Wissenschaftler ist selbst nach Georgien gereist, um die antike Weinherstellung kennenzulernen. Seine Erfahrungen hat er bei der diesjährigen Fachmesse ProWein in Düsseldorf vorgestellt. Dort gründete sich eine Gesellschaft zur Untersuchung dieser Methode der Weinbereitung. "Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Frage interessant, welche Inhaltsstoffe bei der Kartuli-Methode entstehen", so Epperlein. Denn im Gegensatz zur heutigen Weißweinproduktion wird hier der Traubenmost vor der Gärung nicht von den Traubenstielen getrennt. "Bei der Gärung werden aus den Stielen Gerbstoffe gelöst, die dem Wein einen besonderen Geschmack geben und ihn konservieren", sagt Epperlein. Auch der Gärvorgang selbst und das Lagerverhalten des Weins in den innen mit Bienenwachs beschichteten Tongefäßen interessiert die Wissenschaftler. "Wir wollen etwa prüfen, ob ähnlich wie in Holzfässern bei der Reifung eine Mikrooxidation stattfindet, also ob Sauerstoff in kleinsten Mengen durch die Tonwände dringt", so Epperlein. In Italien und Österreich gebe es bereits Winzer, deren Tonamphoren-Wein guten Anklang findet. Welche mitteldeutschen Winzer sich für die Kartuli-Methode interessieren, bleibe indes vorerst geheim, so Epperlein.

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1273485564888&openMenu=1013083806226&calledPageId=1013083806226&listid=1018881578460
12.05.10, 21:25:56

babelfisch

Wein-Reise nach Georgien

Eine Weinreise durch Georgien bietet Erholung, Genuss und Kultur und damit eine wunderbare Gelegenheit die Region im Kaukasus besser kennenzulernen. Der Reiseveranstalter Go East bietet unter der Leitung eines ausgewiesenen Weinkenners eine 9-tägige Weinreise an. in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseleitern, die über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen, werden Georgien und seine besten Tropfen entdeckt. Darüber hinaus sorgt Vollpension für das Wohl der Gäste. Neben ausgewähltem Wein aus der Region werden köstliche, typisch georgische Gerichte serviert.

Die Reise beginnt in Tbilissi (Tiflis), der Hauptstadt Georgiens. Eine Stadtrundfahrt führt die Besucher zu den berühmten Schwefelbädern des 17.Jahrhunderts, die bis heute bei der einheimischen Bevölkerung sehr populär sind. Nach einer Besichtigung der ältesten Kirche von Tbilissi, können im ethnographischen Museum die alten Weinkeller bestaunt werden. Sehr interessant ist außerdem das seit 2003 existierende Weinlabor. Dort werden die meisten georgischen Weine nach Qualität, Geschmack und Alter geprüft. Zum Abendessen gibt es weitere, spannende Informationen zur Geschichte und aktuellen Entwicklung des georgischen Weines von einem geladenen Weinexperten.

Der folgende Tag hält für die Reiseteilnehmer das größte Weinanbaugebiet Georgiens parat. Eine georgische Familie lädt zu köstlichem Hauswein, selbst gebackenem Brot und Schaschlik ein. Gastfreundschaft und Tradition verbinden sich hier zu einem einzigartigen Erlebnis. Der Besuch einer Weinfabrik in Telawi lässt darüber hinaus keine Wünsche offen, was den Genuss bester Weiß- und Rotweine betrifft. Ganz in der Nähe kann ein Klosterkomplex besichtigt werden, bevor es weitergeht zur sehenswerten Festung Gremi. Von hier eröffnet sich den Besuchern ein malerischer Blick auf die Hänge des Kaukasus. In einem nahegelegenen Dorf kann die 100 Jahre alte Weinsammlung des Fürsten Tschawtschawadse bestaunt werden.

Der fünfte Tag der Reise steht im Zeichen der schwäbischen Aussiedler. Einige Fachwerkhäuser deuten noch auf die deutschen Wurzeln des georgischen Dorfes Assureti hin. Highlight des Tages ist der Besuch des dreistöckigen Weinkellers, der 1931 von den Schwaben erbaut worden ist. Weiter geht es zum religiösen Zentrum Georgiens. Kulturdenkmäler der Städte Mzcheta und Kutaissi gehören zum UNESCO-Welterbe. Eine Besichtigung ist ebenso lohnenswert, wie der Zwischenstopp in einer Weinfabrik in der Nähe von Kutaissi. Ein besonders seltener und edler Tropfen lässt sich in der berühmten Weinregion Chwantschkara verköstigen. Dieser halbsüße Rotwein gehört zu den besten Dessertweinen Georgiens.

Die gastfreundlichen Bauern in Westgeorgien präsentieren Besuchern den eigenen Hauswein und leckeres Essen. Handgemachte Holzartikel und liebevoll gefertigte Keramikgefäße werden in Dörfern angeboten, die sich auf dem Rückweg nach Tbilissi befinden. Die Hauptstadt dient als Ausgangs- und Zielort der Reise durch das Weinparadies Georgiens. Von hier aus wird der Rückflug einer Reise angetreten, die Erholung und kulturelle Erlebnisse mit ganz besonderen Gaumenfreuden verbindet.

Weitere Informationen zu dieser Reise finden Sie unter
http://www.go-east.de/reisen/reiseziele/kaukasus.php#weinreise

28.05.10, 15:15:40

babelfisch

geändert von: babelfisch - 22.06.10, 11:33:48

Der 33. Weltweinkongress (World Congress of Wine and Vine) wurde in Tbilisi eröffnet

In seiner Eröffnungsansprache brachte der georgische Präsident Saakashvili seinen Stolz zum Ausdruck, dass Georgien die Heimat des Weines ist.
Er bedauerte, dass es in der Sowjetzeit zu einer Überproduktion und damit verbunden zu Qualitätseinbußen gekommen war. Mit der Schließung des russischen Marktes für georgische Waren, habe man begonnen wieder deutlich mehr Qualität zu produzieren. Das russische Embargo sei insofern ein Segen gewesen. Im Übrigen trinke die russische Elite nach wie vor am liebsten georgischen Wein, selbst in der russischen Präsidentenresidenz.

21.06.2010
Rustavi2

www.oiv2010.ge

22.06.10, 11:32:53

babelfisch

Neue Marktstudie „Georgien Kompakt: Wein“ erschienen
13.07.2010

Die Deutsche Wirtschaftsvereinigung Georgien (DWVG) hat eine neue Kurzstudie der Reihe „Georgien Kompakt“ veröffentlicht. Der neu erschienene Bericht behandelt auf sieben Seiten den georgischen Weinsektor und gibt einen aktuellen Überblick über die entsprechende Marktentwicklung, Produktion, Geschäftspraxis und den Außenhandel. Die kostenlose Publikation steht auf der Homepage der DWVG zum Download bereit.

Georgien wird als eine der Ursprungsregionen des Weinanbaus bezeichnet, da die Traditionen des Weinanbaus und der Verarbeitung mehrere Jahrtausende zurück verfolgt werden können. Nach dem Verlust Russlands als größter Abnehmer infolge eines Einfuhrembargos zeigen sich derzeit wieder positive Entwicklungen. In den Jahren 2004 bis 2008 konnte der gesamte Export um 116% gesteigert werden. Der Export in westliche Länder steigt. Der Export von deutschem Wein nach Georgien ist dagegen von geringer Bedeutung. Gute Export-Möglichkeiten nach Georgien bestehen vielmehr in-nerhalb technischer Bereiche. So sind Abfüllanlagen in Deutschland zwar vergleichsweise teurer als in anderen Anbieterländern, jedoch haben die deutschen Anlagenbauer in Georgien aufgrund der hohen Qualität und der guten Serviceleistungen nach Kaufabschluss immer noch einen ausgezeichneten Ruf.
Generell zeichnet sich Georgien durch ein sehr liberales und progressives Zollsystem aus. Seit Juli 2005 ist Georgien Teil des Generalized System of Preferences (GSP+) der EU und seit dem Jahr 2000 Mitglied der World Trade Organisation. Um die Produzenten im Inland zu stärken und den Ex-port von georgischem Wein zu stärken und zu erleichtern, sind beim Export weder Zollsätze, Mehr-wertsteuer noch Verbrauchssteuer zu entrichten.
Bisher erschienen sind Kurzstudien zu den Themen Fleischmarkt, Landwirtschaft, Gesundheitssektor, Unternehmensgründung und zum Europäischen Nachbarschaftsprogramm ENPI.

http://www.presseanzeiger.de/meldungen/handel-wirtschaft/366050.php

13.07.10, 15:33:03

babelfisch

Georgischer Wein wird markenrechtlich geschützt
EU vergibt Gemeinschaftszeichen „geschützte geographische Angabe“ an 18 Weinsorten
29.07.2010

Die Annäherung zwischen Georgien und der EU schreitet auch im Agrarbereich weiter voran. Beide Seiten unterzeichneten am Donnerstag eine Absichtserklärung zum markenrechtlichen Schutz von georgischem Wein. Das Abkommen sieht in einem ersten Schritt vor, die Herkunftsbezeichnungen von 18 georgischen Weinsorten durch das offizielle EU-Gemeinschaftszeichen „geschützte geographische Angabe“ zu sichern. „Georgien ist das erstes Land im Rahmen des EU-Nachbarschaftsprogramms, welches diesen wichtigen Schritt zur Qualitätssicherung von Agrarprodukten unternimmt“, so ein Vertreter der EU Delegation in Georgien.

Civil.ge

http://www.georgien-aktuell.de/87.html?&tx_ttnews[tt_news]=134&tx_ttnews[backPid]=73&cHash=bd239d0b71

10.08.10, 16:15:26
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